Wien (APA) - Mit einem Staatsakt in der Wiener Staatsoper feiert das offizielle Österreich am Montag den 100. Jahrestag der Errichtung der R...

Als „Rest, der vom alten Reich übrig geblieben ist“, als „Rumpfstaat“ und „Staat, den keiner wollte“ hat man die Erste Republik bezeichnet. Was vor hundert Jahren auf den Trümmern der Habsburgermonarchie entstand, war umstritten, wurde oft bekrittelt. Bedenkt man den Zeitdruck, unter dem sich das neue Österreich finden musste, und die Umstände einer großen Hungersnot nach dem Krieg, dann wurde in den Tagen und Monaten seit dem Herbst 1918 Erstaunliches zuwege gebracht - mit Lehren für die Gegenwart.

Das Ende der Monarchie und der Anfang der Republik in unserem Themenschwerpunkt "100 Jahre Republik".

Es spricht der BUNDESPRÄSIDENT: Österreich war immer ein Zuwanderungsland

Interview. Eine Polarisierung wie in der Zwischenkriegszeit sehe er nicht, sagt Alexander Van der Bellen. Und mit der Regierung komme er eigentlich ganz gut aus.

Die REPUBLIK, die nicht an einem Tag entstand

Im österreichischen Bildgedächtnis ist der eigentliche Staatsgründungsakt am 30. Oktober 1918 nicht präsent – was das Geschichtsbild bis heute prägt, sind die Tumulte auf der Rampe des Parlaments am 12. November 1918.